Trump fasziniert Grönland и зошто Трамп го сака
Grönland, die größte Insel der Erde, besitzt einige der reichsten natürlichen Ressourcen weltweit. Dazu gehören kritische Rohstoffe – Ressourcen wie Lithium und Seltene Erden (REEs), die für grüne Technologien unverzichtbar sind, deren Produktion und Nachhaltigkeit jedoch hochsensibel sind – sowie andere wertvolle Mineralien und Metalle und ein enormes Volumen an Kohlenwasserstoffen, einschließlich Öl und Gas. Drei der REE-haltigen Lagerstätten Grönlands, tief unter dem Eis, könnten zu den größten der Welt nach Volumen gehören und bergen großes Potenzial für die Herstellung von Batterien und elektrischen Bauteilen, die für die globale Energiewende essenziell sind. Die Größenordnung Grönlands an Kohlenwasserstoffen und Mineralreichtum hat umfangreiche Forschungen durch Dänemark und die USA angestoßen, um die wirtschaftliche und ökologische Tragfähigkeit neuer Aktivitäten wie Bergbau zu prüfen. Der US Geological Survey schätzt, dass onshore im Nordosten Grönlands (einschließlich eisbedeckter Gebiete) rund 31 Milliarden Barrel Öläquivalent an Kohlenwasserstoffen enthalten – ähnlich dem gesamten nachweisbaren Rohölreservenbestand der USA. Aber die eisfreie Fläche Grönlands, die fast doppelt so groß ist wie das Vereinigte Königreich, macht weniger als ein Fünftel der Gesamtoberfläche aus – was die Möglichkeit großer unter dem Eis liegender Ressourcen öffnet.
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Geologie, Gebirge, Brüche und vulkanische Geschichte Grönlands
Geologisch gesehen ist es ungewöhnlich – und aufregend für Geologen wie mich – dass ein Gebiet alle drei zentralen Wege erlebt hat, durch die Ressourcen entstehen können: durch Gebirgsbildung, Bruchbildung (Rifting) und vulkanische Aktivität. Grönland wurde durch zahlreiche lange Perioden der Gebirgsbildung geformt. Diese compressiven Kräfte brachen die Kruste auf und führten dazu, dass Gold, Edelsteine wie Rubine und Graphit in Störungen und Brüchen abgelagert wurden. Diamantführende Kimberlit-
Rohstoffe, Seltene Erden und die Zukunft der Nachfrage
Graphit ist entscheidend für die Produktion von Lithiumbatterien, bleibt jedoch laut dem Geological Survey of Denmark and Greenland 'underexplored' im Vergleich zu großen Produzenten wie China und Südkorea. Drei der REE-haltigen Lagerstätten Grönlands, tief unter dem Eis, könnten zu den größten der Welt nach Volumen gehören und bergen großes Potenzial für die Herstellung von Batterien und elektrischen Bauteilen, die für die globale Energiewende essenziell sind. Zu den seltenen Erden gehören Niob, Tantal und Ytterbium, die in magmatischen Gesteinsschichten entdeckt wurden. Grönland besitzt voraussichtlich ausreichende Reserven von Dysprosium und Neodym unter dem Eis, um mehr als ein Viertel der prognostizierten weltweiten Nachfrage zu decken – insgesamt fast 40 Millionen Tonnen. Diese Elemente sind wirtschaftlich besonders wichtig, aber schwer zu beschaffen, da sie eine unverzichtbare Rolle in Windkraft, Elektromotoren für sauberen Straßenverkehr und Magneten in Hochtemperaturumgebungen wie Kernreaktoren spielen. Die Entwicklung bekannter Vorkommen wie Kvanefield im Süden Grönlands – und weiterer, noch entdeckter Lagerstätten im zentralen Felskern der Insel – könnte den globalen REE-Markt erheblich beeinflussen, angesichts ihrer relativen weltweiten Knappheit.
Klimawandel, Offshore-Vorkommen und der Rechtsrahmen
Der globale Wandel zu sauberer Energie entstand durch das zunehmende öffentliche Bewusstsein für die vielfältigen Bedrohungen des Verbrennens fossiler Brennstoffe. Doch der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Verfügbarkeit vieler Grönland-Rohstoffe, die heute unter Kilometern Eis liegen – und eine Schlüsselrolle in dieser Energiewende spielen. Eine Fläche von der Größe Albaniens ist seit 1995 geschmolzen, und dieser Trend wird sich wahrscheinlich beschleunigen, wenn die globalen CO₂-Emissionen nicht deutlich sinken. Fortschritte in Erhebungstechniken, etwa der Einsatz von Bodenradar, ermöglichen es uns, zunehmend sicherer unter dem Eis hinweg zu sehen und ein präzises Bild der Bedrock-Topografie bis zu 2 Kilometer Eisstärke zu gewinnen. Das liefert Hinweise auf potenzielle Bodenschätze im Untergrund Grönlands. Allerdings ist der Fortschritt bei Prospektion unter dem Eis langsam – eine nachhaltige Extraktion dürfte sich als noch schwieriger erweisen. Derzeit werden Bergbau- und Ressourcenausbeutungsaktivitäten von der grönländischen Regierung durch umfassende Rechtsrahmen, die seit den 1970er-Jahren bestehen, stark reguliert. Der Druck, diese Kontrollen zu lockern und neue Lizenzen zu vergeben, könnte zunehmen – insbesondere vor dem Hintergrund des starken US-Interesses an Grönlands Zukunft. Jonathan Paul, Associate Professor in Earth Science, Royal Holloway, University of London Dieser Artikel ist eine Wiederveröffentlichung aus The Conversation unter einer Creative Commons-Lizenz. Den Originalartikel lesen.