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Niedrige Erdumlaufbahn droht katastrophaler Kollaps – Wissenschaftler warnen

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Die Wissenschaft erinnert uns daran, wie zerbrechlich unsere Präsenz im Weltraum ist. Forscher warnen, dass das Sammeln von Satelliten und Weltraummüll in der niedrigen Erdumlaufbahn zu Chaos und einer zerstörerischen Kettenreaktion aus Kollisionen führen könnte, die jedem Raumfahrzeug gefährlich wird und sogar gefährliche Trümmer auf die Erde fallen lassen könnte. Darüber berichtet Futurism.

Niedrige Erdumlaufbahn droht katastrophaler Kollaps – Wissenschaftler warnen

Kesslers Kettenreaktion: Eine Hypothese, die Kollisionen auslösen könnte

Die noch nicht begutachtete Studie entwickelt die Hypothese, die erstmals vom NASA-Wissenschaftler Donald Kessler vorgeschlagen wurde. Laut ihr können nur wenige zufällige Kollisionen zwischen Satelliten eine Kaskade von Zerstörungen auslösen, die immer mehr Trümmer erzeugt und neue Kollisionen provoziert. Dieses Ereignis könnte die Menschheit buchstäblich auf der Erde blockieren und die Entwicklung der Raumfahrt um Jahrzehnte zurückwerfen.

Kesslers Kettenreaktion: Eine Hypothese, die Kollisionen auslösen könnte

Gigantische Satellitenflotte: SpaceX und andere bereiten den Start von Tausenden vor

Heute verschärft sich die Lage durch den aktiven Start neuer Satelliten auf niedriger Erdumlaufbahn. Nur SpaceX besitzt eine gigantische Konstellation von mehr als neuntausend Einweg-Satelliten, und in Kürze planen Amazon und China eine ähnliche Anzahl zu starten. Ursprünglich wurde angenommen, dass sich dieses Szenario langsam über Jahre hinweg entwickeln würde. Doch in einer neuen Studie warnen Wissenschaftler: Dieser Prozess könnte durch eine mächtige Sonnensturm plötzlich in Gang gesetzt werden.

Gigantische Satellitenflotte: SpaceX und andere bereiten den Start von Tausenden vor

Solare Ausbrüche könnten die Katastrophe beschleunigen

Solare Ausbrüche führen zu Emissionen elektromagnetischer Wellen, die Stromnetze und Kommunikationssysteme stören können. Wenn die Sonnenaktivität ein kritisches Niveau erreicht, verlieren Satelliten ihre Navigationssysteme und kollidieren miteinander. Die aktuelle Situation zwingt die Raumfahrzeuge zu regelmäßigen Manövern, um Kollisionen zu vermeiden — im vergangenen Jahr wurden etwa 300.000 solcher Manöver durchgeführt.

Solare Ausbrüche könnten die Katastrophe beschleunigen

CRASH-Uhr: Ein neuer Indikator für das Kollisionsrisiko

Um das Risiko zu bewerten, entwickelten die Wissenschaftler einen neuen Indikator — die CRASH-Uhr, die angibt, wie viel Zeit bis zum Beginn des unvermeidlichen Zusammenstoßes vergeht, falls das Navigationssystem ausfällt. Nach Berechnungen der Forscher wird das Annähern von Objekten, die weniger als einen Kilometer voneinander entfernt sind, alle 36 Sekunden stattfinden. Das bedeutet, dass im Falle eines Krisenfalls wie eines Sonnensturms der Menschheit nur etwa fünfeinhalb Tage Zeit zur Reaktion bleiben.

CRASH-Uhr: Ein neuer Indikator für das Kollisionsrisiko

Carrington-Ereignis von 1859: Eine historische Mahnung

Allerdings besteht die Möglichkeit, dass eine derart starke Sonnenaktivität größere Probleme verursacht als der Ausfall der Satellitenverbindungen. Erinnern wir uns an das Carrington-Ereignis von 1859, das globale Störungen der Telegrafenleitungen verursachte. Heute könnte Ähnliches zu massiven Stromausfällen weltweit führen.

Carrington-Ereignis von 1859: Eine historische Mahnung

Schutzmaßnahmen: Technologien zum Satelliten-Schutz und vorsorgliche Schritte

Die Forscher heben die Notwendigkeit hervor, Technologien zum Schutz von Satellitensystemen zu entwickeln und Vorsichtsmaßnahmen gegen mögliche Folgen starker Sonnenphänomene zu ergreifen. Ansonsten riskieren wir einen katastrophalen Ausgang in der niedrigen Erdumlaufbahn.

Schutzmaßnahmen: Technologien zum Satelliten-Schutz und vorsorgliche Schritte

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