Dieses Minivan weiß nicht, ob es kommt oder geht – und genau das macht es großartig
Wann ist ein Minivan kein Minivan? Wenn er versehentlich zu einer Limousine wird, indem zwei Fronthälften Rücken an Rücken verschweißt werden. So hat Zach Sutton Bak2Bak geschaffen, berichtet der Detroit Free Press, ein einzigartiges Fahrzeug, das so falsch ist, dass es richtig ist. „Es gibt keinen Grund dafür“, sagte Sutton dem Detroit Free Press. „Der einzige Grund dafür ist, albern und lustig zu sein.“ Sutton und einige Freunde bauten dieses zweigeteilte Ungetüm in nur drei Tagen im i3Detroit, einem Community‑Maker‑Space in Ferndale. Die boxige Form dieser alten Chrysler‑Minivans eignete sich gut für dieses Projekt, da es keine verwundene Kurven gibt, die verschmolzen werden müssten. Die beiden Spenderfahrzeuge waren ein 1993 Dodge Caravan und ein 1991 Plymouth Grand Voyager, jeweils für lediglich 1.500 USD erworben. (Solch niedrige Preise für diese Minivans haben sich auch in unserer Erfahrung bestätigt.) Jedes Ende behält seine ursprüngliche Farbe und Markenidentität, was die subtile Stilunterscheidung zwischen Dodge‑ und Plymouth‑Abschnitten offensichtlicher und amüsanter macht.
In This Article:
- Bak2Bak entsteht in drei Tagen aus zwei Fronthälften
- Antrieb und Heckpartie: Dodge‑Vorderteil treibt das Fahrzeug, Plymouth‑Teil hinten
- Lenkung per Knopfdruck: Der Crabbalk‑Modus und positive Polizeibilanz
- Suttons Hobby‑Hochburg: Freakbike, Gambler 500 und Daily Drivers
- Grenzüberschreitende Dualität: Kanadas und der USA’靠 Zusammenarbeit
- Schlussgedanken: Gute dumme Ideen in einer Welt voller Dummheit
Bak2Bak entsteht in drei Tagen aus zwei Fronthälften
Bak2Bak entstand in nur drei Tagen im i3Detroit, einem Community‑Maker‑Space in Ferndale. Die boxige Form dieser alten Chrysler‑Minivans eignete sich gut für dieses Projekt, da es keine umständlichen Kurven gibt, die verschlungen werden müssten. Die beiden Spenderfahrzeuge waren ein 1993 Dodge Caravan und ein 1991 Plymouth Grand Voyager, die jeweils für nur 1.500 USD erworben wurden.
Antrieb und Heckpartie: Dodge‑Vorderteil treibt das Fahrzeug, Plymouth‑Teil hinten
Der Dodge‑Anteil treibt das Auto weiterhin mit seinem ursprünglichen 3,3‑Liter‑V6, der fast 320.000 Kilometer gelaufen ist. Der Plymouth‑Teil sorgt hinten für Antrieb, mit einem Tank und einem Kofferraum, wo früher der Motor war. Die Scheinwerfer sind jetzt Rücklichter.
Lenkung per Knopfdruck: Der Crabbalk‑Modus und positive Polizeibilanz
Die Lenkkraft des hinteren Teils ist normalerweise gesperrt, damit er geradeaus fährt, doch nach dem Freigeben mit einem Schalter mit der Aufschrift „Pull for a good time“ kann ein hinter dem Fahrer sitzender Beifahrer die Lenkung mit dem Fahrer teilen, wodurch ein Crabwalk‑Modus entsteht und der engste Wendekreis, den ein Chrysler‑Minivan je gesehen hat.
Suttons Hobby‑Hochburg: Freakbike, Gambler 500 und Daily Drivers
Sutton macht mehr als nur Autoteile aus Spaß zusammen. Er ist aktiver Teilnehmer an der Detroit Freakbike Experience und hat Spaß daran, skurrile pedalbetriebene Kreationen für die Veranstaltung zu bauen. Seine Daily Drivers sind ein manuelles Honda Insight und ein erhöhter Toyota Sienna mit Allradantrieb.
Grenzüberschreitende Dualität: Kanadas und der USA’靠 Zusammenarbeit
Der CBC weist auf einen weiteren interessanten Aspekt dieser Kreation hin: Es ist eine doppelte Staatsbürgerschaft. Der Plymouth Voyager wurde in Fenton, Missouri, gebaut, der Dodge Caravan in Windsor, Ontario, direkt gegenüber von Detroit. Sutton arbeitet als Fertigungsingenieur bei Detroit Diesel, zusammen mit vielen Kollegen, die aus Windsor pendeln. „Es ist ein Modell dafür, was wir sein könnten, auf seltsame Weise“, sagte Sutton, nachdem er nach Windsor gefahren war, um mit CBC News zu sprechen. „Zusammen gut funktionieren als Bruder- und Schwesterländer.“
Schlussgedanken: Gute dumme Ideen in einer Welt voller Dummheit
„So sah es früher aus, und es würde auch heute so sein, wenn die US‑Regierung nicht dumme Spielchen in den internationalen Beziehungen spielen und dumme Preise gewinnen würde.“ Sutton kommentierte auch gegenüber USA Today: „Es gibt gerade eine Menge schlechten dummen Unsinn auf der Welt, und ich denke, die Welt braucht mehr guten dummen Unsinn.“