Der unheimliche Tanz des Atlas – wie der neue Roboter von Boston Dynamics die menschliche Form sprengt
Auf der CES in Las Vegas zeigte Boston Dynamics den Atlas-Roboter in einer Demonstration, die die Grenzen des menschlich Greifbaren sprengt. Der humanoide Körper bewegt sich mit einer erstaunlichen Freiheit, die die Illusion eines echten Menschen zunichte macht. Zentrales Element der Vorführung sind clevere Gelenke, die eine kontinuierliche Rotation ermöglichen. Hüften, Handgelenke und Nacken können eine volle 360-Grad-Drehung ungehindert durchführen. Nachdem Atlas selbstbewusst nach vorne auf die Bühne marschierte, begann es, seine Hände wie Bohrer zu verdrehen, den Kopf zu drehen wie das Mädchen im Film The Exorcist, und sogar den gesamten Oberkörper in eine schwindelerregende Bewegung zu drehen — ein deutliches Zeichen dafür, dass Boston Dynamics nicht plant, sich von den Einschränkungen der menschlichen Anatomie einschüchtern zu lassen.
In This Article:
- Kernmerkmal der Demo: Kontinuierliche Rotation der Gelenke
- „Es gibt mehr als nur die Natur zu kopieren“ – Playters Haltung zur Naturkopie
- Atlas in Produktion: KI-Partnerschaften mit DeepMind
- Konkret: Einsatz in Hyundais EV-Fertigung bis 2028
- Weitere Demonstrationen: Autoteile handhaben und Breakdance
- Reaktionen aus der Industrie: Arbeitsmarktrelevanz und Finanzblasen-Sorgen
- Use Cases und Anwendbarkeit: McKinsey-Ansicht
- Vorsicht, aber Neugier: Die Zukunft humanoider Roboter
- Autor: Perspektiven eines Futurism-Redakteurs
Kernmerkmal der Demo: Kontinuierliche Rotation der Gelenke
Kern der Demo sind clevere Gelenke, die eine „kontinuierliche Rotation“ ermöglichen. In der Praxis können seine Hüften, Handgelenke und der Nacken eine volle 360-Grad-Drehung ungehindert durchführen.
„Es gibt mehr als nur die Natur zu kopieren“ – Playters Haltung zur Naturkopie
„Es gibt mehr als nur die Natur zu kopieren“, sagte Robert Playter, CEO von Boston Dynamics, während der Ankündigung. „Wir können die besten Teile dessen auswählen, was die Natur zu bieten hat, und in anderen Bereichen besser sein.“
Atlas in Produktion: KI-Partnerschaften mit DeepMind
Die Demo war Teil der Bekanntgabe einer produktionsfertigen Version des Atlas-Roboters. Das von Hyundai betriebene Unternehmen kündigte außerdem eine Partnerschaft mit Googles DeepMind an, um KI-Fähigkeiten in seine Bots zu bringen. Das Unternehmen behauptete, bereits an einem Roboter zu arbeiten, der in einer Autowerkstatt eingesetzt werden kann. Der Plan sieht vor, ihn bis 2028 in Hyundais EV-Fertigungsanlage einzusetzen. Allerdings wurden der Preis und das Verfügbarkeitsdatum des 1,88 Meter großen, ca. 91 Kilogramm schweren Roboters noch nicht bekannt gegeben.
Konkret: Einsatz in Hyundais EV-Fertigung bis 2028
Der Plan ist, Atlas in Hyundais EV-Fertigungsanlage bis 2028 einzusetzen, um Roboterarbeit in der Automobilproduktion zu unterstützen.
Weitere Demonstrationen: Autoteile handhaben und Breakdance
Über das freie Drehen von Kopf und Händen hinaus hat Boston Dynamics gezeigt, wie Atlas Autoteile manipulieren und sogar geschickte Breakdance-Bewegungen ausführen kann.
Reaktionen aus der Industrie: Arbeitsmarktrelevanz und Finanzblasen-Sorgen
Doch viele Fragen bleiben zur langfristigen Lebensfähigkeit der Technologie. Zum Einen sind sich nicht alle einig, dass sie sinnvoll ist, menschliche Arbeit zu ersetzen. Experten haben außerdem davor gewarnt, dass humanoide Roboter der nächste finanzielle Boom-Bubble sein könnten.
Use Cases und Anwendbarkeit: McKinsey-Ansicht
„Ich denke, die Frage kehrt zurück zu den Anwendungsfällen und der Anwendbarkeit der Technologie“, sagte McKinsey-Partner Alex Panas NBC News. „In einigen Fällen mag es humanoider aussehen. In anderen Fällen mag es nicht so wirken.“
Vorsicht, aber Neugier: Die Zukunft humanoider Roboter
Angesichts der neuesten Demo scheint Boston Dynamics vorsichtig vorzugehen, indem es sich einige Freiheiten nimmt.
Autor: Perspektiven eines Futurism-Redakteurs
Ich bin Senior Editor bei Futurism, wo ich über NASA und den privaten Weltraumsektor schreibe und berichte, von Themen wie SETI, künstliche Intelligenz bis hin zu Wissenschafts- und Medizintechnikpolicy.