Courchevel-Feier der russischen Prominenz löst heftige Gegenreaktion aus
Die russischen Superreichen haben im verhassten Westen gefeiert, was eine wütende Gegenreaktion im Inland aus Politikern, Frontkämpfern und pro‑Kreml‑Kriegs‑Kanälen ausgelöst hat. Fotos und Videos zeigen russische Influencer und Socialites, die Ski fahren, Champagner trinken und einen roten Teppich in Courchevel entlangschreiten, eines der exklusivsten Resorts Europas – während der Konflikt in der Ukraine weiter anhält. Unter denen, die in den französischen Alpen feierten, war Vladimir Putins ‚Göttin-Tochter‘ Ksenia Sobtschak, 44, TV‑Star, Medienbesitzerin und Socialite, deren verstorbener Vater Anatoly Sobchak ihn nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die politische Laufbahn führte. Der Aufruhr kam, nachdem die Luxus‑Schuh‑ und Modelkette Rendez‑Vous eine starbesetzte Gästeliste nach Courchevel flog, um ihr 25-jähriges Jubiläum zu feiern – und damit 16 Jahre nach der Eröffnung ihrer Boutique im Skigebiet. Zu den Gästen neben Sobchak gehörten Oksana Samoylova, 37, Influencerin und Mutter von vier Kindern mit 17 Millionen Instagram‑Followern, Lena Perminova, 38, Supermodel, die mit ihrem ukrainischen Model‑Freund Taras Romanov, 29, und Alexander Rogov, 44, Promi‑Stylist und aktueller Moderator des pro‑Kreml‑Kanals Channel One, reisten. Influencer posierten auf den Pisten, fuhren tagsüber Ski und Snowboard und nahmen abends an einem Gala‑Dinner teil, bei dem der rote Teppich direkt auf dem Schnee ausgerollt wurde.
Gästeliste, Preise und Schauplätze der Rendez‑Vous‑Jubiläumsfeier
La Folie Douce, Courchevels berühmter Après‑Ski‑Hotspot, und Chalet de l’Ecailler, ein gehobenes Fischrestaurant in den Pisten, waren zentrale Schauplätze. Laut dem konservativen Pro‑Krieg‑News‑Portal Tsargrad TV fand die Feier in einem Luxushotel statt, in dem Zimmer ab 10.000 US‑Dollar beginnen. Den Gästen soll Oyster, Prosciutto, Jamón und Premium‑Alcohol serviert worden sein, wobei ein Abendessen bis zu 13.000 US‑Dollar kostete. Üppig: Unter den Feiernden in den französischen Alpen war Vladimir Putins ‚Göttin-Tochter‘ Ksenia Sobchak (auf dem Foto rechts). Kritik: Die Gegenreaktion in Russland war sofort und brutal, weil Putin A‑Lister wie Sobchak wegen Partys während seines blutigen Krieges in der Ukraine tadelte, da sie die Opfer seiner Kanonenfuttertruppen untergrabe.
Empörung in Russland: Reaktionen von Prominenten, Politikern und Unternehmen
Prominente Kommentatorin Bozhena Rynska schrieb: "Dies ist nicht nur Marketing‑Nonsens. Es ist eine Herausforderung. Es ist ein lautes ‚F*** dich!’" Sie behauptete, Courchevel – vor dem Krieg beliebt bei Putins Reichtum – sei nun zu ‚einem Symbol für Sanktionenumgehung und öffentlichen Privilegien’ geworden. Die Rendez‑Vous‑Veranstaltung reizt alle auf einmal: Die einen, die für den Krieg sind – sie essen Haselhuhn, während die Jungs sterben – und die, die dagegen sind… 'És ist ein Fall, in dem eine Kampagne es schafft, alle zu ekeln.' Z‑Kanäle explodierten vor Wut, während REN TV – Teil einer Mediensgruppe, geleitet von Putins Geliebter Alina Kabaeva, 42 – den Musikproduzenten Sergei Dvortsov zitierte: "Während unsere Jungs kämpfen und ihr Leben für uns geben, haben unsere Stars hier einen Riesen‑Spaß, leben im Luxus mit großem Geld. Ihr Fehler ist eine Show von Reichtum und Luxus… in Zeiten der Plage." PR‑Expertin Milena Dorokhina sagte, die Russen seien "empört über den ostentativen Luxus ohne Rücksicht auf den Kontext.""Wenn eine Massenmarke private Jets und Courchevel zeigt, verursacht das automatisch Irritation." Einige Videos zeigten SVO‑Kämpfer, die wütende Nachrichten aufnahmen und Prominente beschuldigten, zu feiern, während Soldaten sterben. Ein Clip erklärte: "Ihr zeigt euer Gehabe, während wir Blut vergießen." Der Konflikt geht weiter: Ukrainische Retter löschen einen brennenden Tankwagen nach einem Luftangriff in Kiew, während Russland weiter einmarschiert. Vitaly Milonov, Abgeordneter der Duma, verglich das Feiern mit der Arbeit des Teufels und forderte Russen auf, Rendez‑Vous zu boykottieren. Auch Rendez‑Vous‑Mitarbeiter und Kunden äußerten sich ärgerlich: Boni würden gekürzt, während das Management Millionen ins Ausland pumpt. Ein Kommentar: "Widerlich! Es wäre besser, das Geld an die Jungs an der Front zu schicken." Ein Mitarbeiter sagte: "So ruinierst du eine Marke – teuer und spektakulär." Selbst Tatler‑Heroine, ein Modemagazin‑Gossip, verspottete den Anblick als "Lehrbuch dafür, wie man alle dazu bringt, dich zu hassen". Ein wütender Kommentator sagte: "Sie dominieren Europa, erniedrigen es mit russischen Flaggen und Champagner – während normale Leute die Gürtel enger schnallen sollen." Ein anderer: "Das sind keine Russen, das sind Parasiten. Lasst sie dort [im Westen]. Verschließt die Tür von innen. Die beschlagnahmten Gelder könnten den Krieg jahrelang fortführen." Alina Mieva, Marketingdirektorin von Rendez‑Vous, verteidigte die Publicity‑Tour und sagte, sie habe auch Privatjet‑Trips nach Paris und Genf eingeschlossen – trotz westlicher Sanktionen. Sie sagte außerdem, dass das Unternehmen auch Reisen in die Krasnodar‑Region durchgeführt habe, nahe der Kriegszone.