Chinesischer Humanoider Roboter macht eine dämonische Drehung – landet während der Demonstration kopfüber auf dem Boden
XPeng, ein chinesisches Automobilunternehmen, machte im vergangenen Jahr mit seinem humanoiden Roboter Iron Schlagzeilen. Der Zweibeiner – der einige fragwürdige Designdetails aufweist – wurde mit einem beeindruckend lebensnahen „Catwalk“-Gang über die Bühne gleiten gesehen. Doch der Traum von einer menschenähnlichen Zukunft bekam einen Dämpfer. Bei einer ähnlichen Tech-Demonstration in einem Einkaufszentrum in Shenzhen schlenderte der Roboter erneut über einen Marmorboden vor einem begeisterten Publikum – und begann sich plötzlich auf unnatürliche Weise zu drehen, bevor er umfiel und mit einem dumpfen Aufprall zu Boden ging. Filmmaterial, das online kursiert, zeigt jemanden, der Iron den Sturz abfängt. Schließlich brauchten drei Personen, um den etwa 70 Kilogramm schweren, 1,73 Meter großen Humanoiden von den neugierigen Blicken der Menge zu ziehen. Einige Zuschauer können gehört werden, wie sie sich gegenseitig amüsieren, während der Roboter weggetragen wird.
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Sturz bei der Shenzhen-Demo – unnatürliche Drehung und anschließender Fall
Der Vorfall ereignete sich während einer Vorführung auf einem Marmorboden in Shenzhen. Der Roboter begann sich in einer unnatürlichen Weise zu drehen, bevor er umfiel und mit einem hörbaren dumpfen Aufprall zu Boden ging. Iron wog etwa 70 Kilogramm und war ca. 1,73 Meter groß. Filmmaterial aus dem Internet zeigt, wie jemand Iron beim Sturz abfängt. Schließlich brauchten drei Personen, um den 70‑Kilogramm schweren, 1,73 Meter großen Humanoiden aus der neugierigen Menge zu ziehen. Einige Zuschauer lachen, während der Roboter weggetragen wird.
Reaktionen in China und die Weibo-Aussage von He Xiaopeng
Wie die South China Morning Post berichtet, verbreiteten sich Aufnahmen von Xpegs Patzer weit in den chinesischen sozialen Netzwerken und führten schließlich dazu, dass Mitbegründer und CEO He Xiaopeng sich in Weibo zu dem Vorfall äußerte. „Es erinnert mich daran, wie alle Kleinkinder laufen lernen,“ schrieb er in dem Beitrag, wie von der SCMP zitiert. „Nachdem sie fallen, stehen sie wieder auf; der nächste Schritt ist zu laufen, und weiterzulaufen.“ Der Konzern war offenbar von der negativen Berichterstattung verunsichert. Am nächsten Tag der Marketingkampagne wurde der Roboter an einen Rahmen geschnallt, wie die Presse berichtete.
Ausblick und Gegenüberstellung mit anderen humanoiden Robotern
Der Vorfall wirkt sich in einen größeren Kontext ein. Ein virales Video scheint zu zeigen, wie ein menschlicher Teleoperator seinen Headset abnimmt, woraufhin der von ihm gesteuerte Tesla Optimus zu sich selbst zurückzieht und umkippt. Im November kursierte ein Video, das einen russischen humanoiden Roboter, namens AIdol, zeigt, der während eines Versuchs, eine Bühne zu betreten, stürzt. Andere Hersteller zeigen dagegen Fortschritte: Unitree hat seinen G1‑Roboter so widerstandsfähig gemacht, dass er direkte Stöße aushält und sogar ziehend an einem Halsband herumgezogen werden kann. Zuletzt ließ Unitree einen G1 das Logo der Winterolympiade ablaufen, indem er 130.000 Schritte durch eine verschneite, gefrorene Landschaft im Nordwesten Chinas im Altai‑Bezirk absolvierte, während die Temperaturen auf etwa −46,7 °C sanken. Xpeng hofft, noch in diesem Jahr mit der groß angelegten Massenproduktion seines Iron‑Roboters zu beginnen – Stabilität sei dahingehend offenbar egal. Weitere Informationen zu Xpeng: Robotics‑Unternehmen erklärt, warum sein Terminator‑Stil‑Robot auffällige Bazongas hat.
Über den Autor
Ich bin Senior Editor bei Futurism, wo ich über NASA und den privaten Weltraumsektor schreibe, sowie Themen von SETI und künstlicher Intelligenz bis hin zu Tech- und Medizinpolitik.