No Image x 0.00 + POST No Image

Champagnerfunken lösen Inferno aus und kosten 47 Leben – Überlebende berichten von Panik beim Entkommen aus der Skibar Le Constellation in Crans-Montana

SHARE
0

Ein Funken aus einer Wunderkerze in einer Champagnerflasche soll gestern das Inferno in der Le Constellation Bar in Crans-Montana ausgelöst haben. Mindestens 47 Feiernde kamen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Familien stehen in nervenaufreibender Ungewissheit, ob ihre Liebsten in den frühen Morgenstunden gestorben sind. Die Behörden warnen, dass es Tage dauern könnte, bis stark verbrannte Opfer identifiziert sind. Das Auswärtige Amt steht bereit, britische Staatsangehörige zu unterstützen, nachdem Rettungskräfte berichtet hatten, dass auch internationale Staatsbürger unter den Toten seien. Der Brand riss durch das Untergeschoss der Bar um 1.30 Uhr, in einem eleganten Resort – einst Heimat des James-Bond-Schauspielers Sir Roger Moore. Mehr als 100 Partygäste, überwiegend Teenager und junge Erwachsene, befanden sich in der Bar, als das Feuer in Sekunden ausbrach.

Champagnerfunken lösen Inferno aus und kosten 47 Leben – Überlebende berichten von Panik beim Entkommen aus der Skibar Le Constellation in Crans-Montana

Brandursache vermutlich Funken aus einer Champagnerflasche

Augenzeugen sagten, eine Kellnerin habe eine Wunderkerze in einer Champagnerflasche gehalten, während sie auf den Schultern eines Kollegen saß, wodurch die Decke entzündet und das holzvertäfelte Untergeschoss in Brand gesetzt wurde. Das Feuer breitete sich in Sekunden aus, und mehr als 100 Partygäste, überwiegend Teenager und junge Erwachsene, kämpften darum, eine einzige, enge Treppe zu erklimmen, die den einzigen Fluchtweg darstellte, und das Erdgeschoss zu verlassen, das ebenfalls von Flammen erfasst war. Rettungskräfte sagten, dass mehr als 115 Überlebende in Krankenhäusern behandelt wurden, viele mit entsetzlichen Verbrennungen.

Brandursache vermutlich Funken aus einer Champagnerflasche

Panik und Massenflucht durch eine enge Treppe

Das Feuer breitete sich in Sekunden aus, was zu einer Panik führte, da mehr als 100 Feiernde, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene, versuchten, eine enge Treppe, den einzigen Fluchtweg, hinaufzusteigen und dann aus dem Erdgeschoss zu fliehen, das ebenfalls von Flammen erfasst war. Dramatik zeigte sich auch in der Zahl der Verletzten: Überlebende wurden in Krankenhäusern und Verbrennungskliniken in der Schweiz, Frankreich und Italien behandelt.

Panik und Massenflucht durch eine enge Treppe

Beileidsbekundungen, politische Reaktionen und erste Einschätzungen

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin sagte gestern, es sei „eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat“. König Charles schrieb an Herrn Parmelin, um sein Beileid auszudrücken, und sagte: „er und die Königin waren entsetzt, und zutiefst traurig“. Er fügte hinzu: „Es ist zutiefst herzzerreißend, dass eine Nacht des Feierns für junge Menschen und Familien stattdessen in eine solche Nachtmarträger Tragödie umgeschlagen ist.“ Eine Frau, die namentlich nur als Emma genannt wird, sagte: „Alles war aus Holz. Die ganze Decke war in Flammen und das Feuer breitete sich wirklich schnell aus. Es passierte in Sekunden. Wir rannten nach draußen und schrien.“ Ein lokaler Busfahrer sagte: „Feuerwerkskörper sind in vielen Clubs verboten. Sie sollten niemals in der Nähe von überfüllten Orten erlaubt sein. Dies ist eine absolute Tragödie.“ Anwohner berichteten, dass Opfer von Kopf bis Fuß brannten und Körper im Schnee: „nackt, entstellt, verbrannt“. Die Polizei sagte, dass das Feuer „im Untergeschoss“ begann und es eine Massenpanik gab, als Menschen versuchten, die einzige Treppe hinauf zu fliehen.

Beileidsbekundungen, politische Reaktionen und erste Einschätzungen

Belege, Opferzahlen und Rechtslage

Die 22 Opfer mit den schwersten Verletzungen seien bislang identifiziert worden und seien 16 bis 26 Jahre alt, wobei die meisten in der Bar Berichten zufolge unter 20 Jahre alt waren. Überlebende wurden in Krankenhäusern und Verbrennungsclinics in der Schweiz, Frankreich und Italien behandelt. In der Schweiz ist der Erwerb von Bier und Wein ab 16 Jahren erlaubt, Spirituosen ab 18. Die Behörden sagten, das Feuer sei zu einem „Flashover“ geworden – einem rasch wachsenden Feuer in einem geschlossenen Raum, das alle brennbaren Oberflächen sofort entzündet. Videoaufnahmen zeigen, wie die Decke rasch Feuer fängt, bevor sich der Brand durch das überwiegend aus Holz bestehende Gebäude ausbreitet.

Belege, Opferzahlen und Rechtslage